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Neurophysiologische Entwicklungsförderung

Viele Sprach-, Sprech-, Stimm-, Hör- oder Schluckstörungen beruhen auf einer Schädigung oder unvollständigen Reifung des Zentralnervensystems.

bild neurophysiologische entwicklungsf rderung

Die kognitive und psychosoziale Entwicklung des Kindes ist untrennbar mit der Ausreifung der Motorik verbunden. Je ausgereifter das Gehirn, desto koordinierter und komplexer sind die Bewegungsmuster. Und umgekehrt: neurophysiologische Unreifen zeigen sich u.a. in Dystonie, Dysbalancen, schneller Ermüdung, Lern-, Konzentrations-, Sprach- und Sprech- und Schluckproblemen, Verhaltensauffälligkeiten und Bewegungsunruhe. Diese Schwierigkeiten haben nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun.

Viele Kinder, aber auch Erwachsene mit diesen Symptomen greifen auf frühe, für sie bekannte, aber unreife Bewegungs- und Verhaltensmuster zurück; die frühkindliche Bewegungsentwicklung bis hin zur Aufrichtung ist dann nicht vollständig erfolgt.

Hat „Neurophysiologische Entwicklungsförderung“ etwas mit der Therapie von Sprache, Sprechen und Schlucken zu tun? Ja unbedingt.

Meiner Erfahrung nach treten die vom Kinderarzt, Kieferorthopäden oder Allgemeinmediziner verschriebenen Indikationen zu Beginn der Therapie oft erstmal in den Hintergrund, werden zumindest begleitet wenn nicht gar dominiert von Auffälligkeiten der Sinne (v.a Hören, Sehen, Fühlen, Eigenwahrnehmung) oder des Spannungszustandes des Körpers, der Aufrichtung, der Motorik (Grob- und/oder Feinmotorik) bis zu solchen des Verhaltens (z.B. Unruhe, Unkonzentriertheit). Grund genug für mich, in vielen Fällen bei den Schluck- und Sprechproblemen eine funktional-ganzheitliche Betrachtungsweise einzunehmen.

Hinter den oben beschriebenen Symptomen eine neurophysiologische Reifestörung zu entdecken, eröffnet grundlegende therapeutische Potentiale.

In meiner Praxis wende ich Methoden an, bei denen das Ziel im Vordergrund steht, das Nervensystem als Ganzes zu organisieren und seine Reifung zu erwirken. Die sensomotorische Entwicklung stellt danach die wesentliche Grundlage für spätere Lernprozesse dar.

Mit der Padovan-Methode in Neurofunktioneller Reorganisation und dem Neurofunktions!training (NF!T) werden die Entwicklungsprozesse unterstützt, indem die wesentlichen Bewegungsabläufe und Bewegungsmuster in folgerichtiger, festgelegter Reihenfolge durchgeführt werden. Es sind Übungen für den gesamten Körper, die Hände, die Augen und den Mund, die stets individuell auf den Patienten abgestimmt werden. So werden der Körper und alle Mundfunktionen in natürlicher und effektiver Weise organisiert, Symptome wie Artikulationsauffälligkeiten, Myofunktionelle Dysbalancen, Schluckprobleme, aber auch Sprech- und Sprachverzögerungen gemindert oder behoben. Durch die Arbeit an allen Körper-, Bewegungs- und Sinnessystemen können „nebenher“ auch psycho-emotionale Prozesse ins Gleichgewicht kommen.

Auch nach dem Blomberg Rhythmic Movement Training (BRMT), ein rhythmisch-motorisches Bewegungsprogramm, lassen sich fehlende Stimulationen nachholen, sodass alle Gehirnteile reifen, sich vernetzen und funktionieren können - der Mensch kann sich weiterentwickeln, Probleme können gemindert werden oder verschwinden.

Kontakt

Bei Terminvereinbarungen per Telefon besteht die Möglichkeit, Ihr Anliegen im Vorfeld zu besprechen. Da ich während der Therapien nicht ans Telefon gehe, ist es möglicherweise schwierig, mich sofort persönlich zu erreichen. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter. Ich versuche stets, zeitnah zurückzurufen.

Natürlich können Sie aber auch per Mail kurz Ihr Anliegen beschreiben.

Bitte denken Sie daran, einen vereinbarten Termin mindestens 24 Stunden vorher telefonisch abzusagen.